Bei jeder Spiegelreflexkamera kann eingestellt werden, ob das Objekt manuell oder automatisch scharf gestellt werden soll. In der heutigen Zeit ist die automatische Fokussierung meist viel genauer, als die manuelle. Also eine ganz tolle Sache und eigentlich fast immer zu empfehlen.

Es gibt drei verschiedene Typen vom Autofokus:

AF.S: single autofocus (Nikon) One-Shot (Canon)

Wurde ein Objekt anvisiert, bleibt der Fokus am selben Ort. Dass heisst, wenn sich das Objekt im Nachhinein noch bewegt, befindet es sich nicht mehr im Fokus und wird unscharf abgebildet.

AF.C: continuous autofocus (Nikon) AI Servo (Canon)

Bei dieser Einstellung stellt der Fokus auf das anvisierte Objekt scharf. Wenn sich nun das Objekt nach vorne oder hinten bewegt, geht auch der Fokus mit.

AF.A: automatic autofocus (Nikon) AI Focus (Canon)

Hier entscheidet die Kamera selbst, ob es sich beim Objekt um ein bewegtes oder um ein unbewegtes handelt. So wird entweder der AF.S Fokus genommen oder bei einem bewegten Objekt die Einstellung AF.C.

Der Autofokus AF.S. ist für die Studiofotografie am idealsten. Für Sportfotografie eignet sich die Einstellung AF.C. sehr gut.

Es ist auch möglich, den Fokuspunkt von Hand zu verschieben. Damit wird erreicht, dass die Kamera nur gering bewegt werden muss. Genau diese Bewegung ist vielmals Verhängnisvoll. Es kann sein, dass die Bewegung einwandfrei war, aber man unbewusst den Oberkörper ein klein wenig nach vorne oder nach hinten beugte. Dies kann bereits schon genügen, um den Fokus zu verschieben, welches vor allem bei offener Blende sehr gefährlich ist. Es lohnt sich demnach, sich zu konzentrieren und immer wieder den Fokus neu zu setzen.

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