Die Blende funktioniert eigentlich genau gleich wie die Menschliche Pupille. Wenn die Pupille weit geöffnet ist (grosse Blendenöffnung z.B. f 2.8) kommt sehr viel Licht auf die Netzhaut bzw. bei der Kamera auf den Sensor. Ist die Pupille klein (kleine Blendenöffnung z.B. f 16) kommt wenig Licht auf die Netzhaut bzw. auf den Sensor.

Durch die Veränderung der Blende wird aber nicht nur die Lichtmenge, sondern auch die Schärfentiefe verändert.

Hierzu zwei Beispielbilder mit verschiedener Blende:

Das linke Bild wurde mit einer Blende von f 2.8, das rechte Bild mit einer Blende von f 16 aufgenommen.

Wie man bei diesem Beispiel sehr gut sehen kann wird der Hintergrund mit einer grossen Blendenöffnung unscharf.

Dieser Effekt ist ein wichtiges Gestaltungsmittel in der Fotografie.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch die Bezeichnung der Blende. wählt man eine kleine Zahl ist die Blendenöffnung gross. Bei einer grossen Zahl ist die Blendenöffnung klein.

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