Im Moment steht die Welt still. Sofern man nicht Schutzmasken-, Toilettenpapier- oder Desinfektions-Hersteller ist, geht der Umsatz teilweise bis auf 0. Es geht in vielen Bereichen um die pure Existenz.

Und leider nutzt jammern oder aufgeben niemanden, vor allem dem eigenen Business bringt es nichts.
Wie heisst es doch so schön “Was einen nicht umbringt, macht einen stärker”.
Und so bin überzeugt, dass die Krise eine Chance für viele Fotografen ist. Endlich Zeit haben, um zu reflektieren, Anpassungen zu machen, Preise und Prozesse zu durchleuchten,  etc.
Meine Gedanken und Tipps habe ich in diesem Video zusammengetragen. Ich hoffe sie motivieren dich und bringen dich besser aus dieser schweren Zeit.

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Höher, schneller, weiter……..Dies gilt nicht nur im Sport sondern auch im Socialmedia. Und wie es im Sport verbotene Substanzen gibt ist dies natürlich auch im Socialmedia möglich. Die Möglichkeit Fans und Likes zu kaufen findet man auf sehr vielen Websiten. Innert weniger Minuten gibt es tausende neue Fans. Ich denke es geht jedem einmal so.

Man rackert sich täglich ab, postet seine besten Bilder etc und auf der Facebook Seite tut sich fast nichts. Und irgendwann fragt man sich, weshalb man Stunden einsetzt und sich nichts bewegt. Und der Mitbewerber hat schon 400 mehr Fans. Und dann kommt bei vielen die Frage “Soll ich wenig Geld investieren um meine Fanzahl zu erhöhen?”.

Ich rate dir sehr stark davon ab. Denn meistens sind die gekauften Likes sind von Ländern bei denen du nicht mal die Namen aussprechen kannst. Und sind wir doch ehrlich. Mit Likes kannst du keine Rechnungen bezahlen. Deine Kunden müssen von deinem Einzugsgebiet sein. Denn schlussendlich suchst du ja Leute die von deiner Arbeit begeistert sind und dann zu dort kommen möchten (egal ob bezahlter Job oder als TFP Fotoshooting).

Da ich meine Mitbewerber auch ab und zu mal etwas unter die Lupe nehme, fällt mir schon ab und zu mal eine rauf, bei dem der Ausschlag der Fankurve an einem Tag eeeeeextrem hoch ist. Klickt man das auf die Fans erscheinen Namen die ich nicht mal buchstabieren kann ;-). Aber ja das selbe gibts auf Instagram ja auch.

Da meine Fanpage auf fotoshooting über 54’000 Fans hat werde ich vielmals gefragt ob dich die Fans gekauft habe. NEIN.

 

Was spricht meiner Meinung gegen Fankauf :

  • Gekaufte Fans buchen nie bei dir ein Fotoshooting
  • negative Werbung wenn die gekauften Fans irgendwann wieder abspringen
  • gekaufte Fans bringen keine Interaktion
  • fremdsprachige Kommentare in diversen Sprachen findet der richtige Fan seltsam

 

Was kannst du machen um mehr Fans zu generieren?

  • sei täglich aktiv
  • poste wertvollen Content
  • sei persönlich und nicht eingebildet
  • antworte schnell auf Kommentare und Nachrichten
  • versuche mit Fragen deine Fans aktiv miteinzubeziehen (Achtung es ist verboten, dass du aufforderst man solle für ein Gewinnspiel etc deine Seite teilen oder einen Freund markieren)
  • Setze den Link deiner Homepage in der Email Signatur, Rechnungen, Prospekt, etc.

Sei dir etwa bewusst. Lieber 500 Fans und davon 30 Kunden gewinnen als 100’000 Fans mit 10 Kunden. Und vor allem habe Spass beim Aufbau deiner Fanbase.  Ich habe viele Jahre gebraucht um die Fanbase aufzubauen. Dies geht nur mit viel Arbeit, Spass und tollen Fans. Und die findest du, wenn du tolle Arbeiten machst. Hier haben wir es als Fotografen sicher einfacher als andere Berufssparten.

 

Ich denke es gibt genug Blogbeiträge und Posts in denen Fotografen hinweisen aus wieviel Gründen auch immer ein Fotoshooting xy  kosten sollte. Dass man Steuern zahlen muss, Miete, Löhne, etc.

Schlussendlich ist dies aber dem Endkunden komplett egal. Der Kunden möchte Bilder die ihm gefallen zu einem optimale Preis / Leistungsverhätnis. Was im Hintergrund passiert ist dem Kunden eigentlich egal. Top Service und Top Ergebnis. Das will er, fertig.

Immer wieder sehe ich Fotografen die Fotoshootings zu Preisen anbieten, die unglaublich billig sind. Das kann ja auch eine Strategie sein und möchte ich auch nicht werten. Schlussendlich muss jeder davon Leben können mit seinen Preisen, sofern er es professionell macht.

Doch wieviel kann bzw sollte man verlangen? Rechne dir die Zeit zusammen die du für ein 60min Shooting benötigst.

Rechne die Zeit in Minuten die du für das Shooting benötigst

  • Telefon / Mailkontakt
  • Vorbereitung Shooting
  • Vorbesprechung
  • Kleiderauswahl
  • Shooting
  • Nachbesprechung & Abschlussgespräch
  • Bilder sichten, optimieren und senden (online, print,etc.)
  • Datensicherungen
  • ev. Retusche (je nach deinem Angebot)
  • Nachbetreuung

So nun rechnest du deinen Preis für das stündige Fotoshooting, dividierst diesen durch die Minuten die du ehrlich gerechnet hast und dann multiplizierst diese Zahl mit dem Faktor 60. Das ist dein Stundenpreis. Mit dem musst du die Mwst zahlen, Steuern, Miete, neue Technik, deinen Lohn, Auto, etc.

Sprich dein Shooting kostet 200.- du hast 100 min für die Arbeit, dann hast du 120.- Stundenlohn.(200:100×60)

Wenn du dich nun fragst oder merkst, dass du mehr hättest wenn du am morgen Zeitungen austrägst. Dann frage dich ob du den Job wechselst oder deine Preise richtig kalkulierst. Wie man Preise richtig kalkulieren kann lernst du in meinem Business Workshop im Februar 2018. Falls du Interesse daran hast, schreib mir ein Mail, damit du zuerst informiert wirst darüber.