Die Verschlusszeit wird auch Belichtungszeit genannt. Die Verschlusszeit regelt neben der Blende den Lichteinfall auf den Sensor bzw. wie lange der Verschluss der Kamera offen ist.

Wählt man eine lange Verschlusszeit werden Bewegungen verflüssigt. Dies sieht man oft bei Bildern von z.B. einem Wasserfall der durch die lange Belichtungszeit “verflüssigt” wird. Eine lange Verschlusszeit wird aber auch bei schlechten Lichtverhältnissen benötigt.

Durch eine kurze Verschlusszeit können Bewegungen eingefroren werden. Diese wählt man z.B wie unten zu sehen um einen Tropfen einzufangen. Ebenfalls wird eine kurze Verschlusszeit bei sehr hellen Lichtverhältnissen gewählt.

 

Bei einer Veränderung der Verschlusszeit muss aber immer die Blende angepasst werden, da sonst das Bild zu hell oder zu dunkel wird. Wird also die Verschlusszeit von z.B. 1/125 auf 1/250 erhöht, muss die Blende weiter geöffnet werden.

 

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Die Blende funktioniert eigentlich genau gleich wie die Menschliche Pupille. Wenn die Pupille weit geöffnet ist (grosse Blendenöffnung z.B. f 2.8) kommt sehr viel Licht auf die Netzhaut bzw. bei der Kamera auf den Sensor. Ist die Pupille klein (kleine Blendenöffnung z.B. f 16) kommt wenig Licht auf die Netzhaut bzw. auf den Sensor.

Durch die Veränderung der Blende wird aber nicht nur die Lichtmenge, sondern auch die Schärfentiefe verändert.

Hierzu zwei Beispielbilder mit verschiedener Blende:

Das linke Bild wurde mit einer Blende von f 2.8, das rechte Bild mit einer Blende von f 16 aufgenommen.

Wie man bei diesem Beispiel sehr gut sehen kann wird der Hintergrund mit einer grossen Blendenöffnung unscharf.

Dieser Effekt ist ein wichtiges Gestaltungsmittel in der Fotografie.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch die Bezeichnung der Blende. wählt man eine kleine Zahl ist die Blendenöffnung gross. Bei einer grossen Zahl ist die Blendenöffnung klein.

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Geht es dir nicht auch ab und zu so, dass du meinst du solltest mehr Zeit und Aufwand in dein Fotoshooting stecken? Braucht es dazu auch immer eine mega tolle Location? Ich denke das Wichtigste ist, dass du eine gute Vorstellungsgabe hast. Dass du aus wenig doch etwas Besonderes zaubern kannst. Dass du weisst wie du mit einfachen Mitteln was tolles produzieren kannst. Aber ich weiss auch, wie schwer es ist. Vor allem wenn das Model schon da ist. Also bereite dich gut vor und suche bei Flohmärkten, Baumärkten, Möbelgeschäften, etc nach Dingen die du gut einsetzen kannst.

Für mich ist es immer wieder wichtig, dass ich mir immer wieder was Neues ausdenke. Denn je mehr Platz man hat, desto bequemer könnte man werden. Das Foto hier von Rahel entstand in meinem Fotostudio in Staad , St. Gallen .

Hier siehst du ein Bild vom Shooting

Den Gitterrahmen hatte ich schon ewig lange im Studio. Den Hintergrund bestellte ich mir in den USA. Weshalb ich das Gitter einsetze war, dass ich gerne mehr Tiefe in das Bild bekomme. Denn irgendwie schaut das Hintergrundbild sonst doch etwas unecht aus. Fotografiert mit 1 Licht, fertig. Umsetzbar in jedem noch so kleinen Raum.

Technische Infos:

NIKON D5
105 1.4
ISO 100
1/160
2.8
Licht: Profoto mit einer Striplight

Hier das Making of Foto – ganz einfaches Set

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Tethering ist eine feine Sache. Licht, Farben, Schatten und Posing kann man auf einem grösseren Bildschirm um einiges besser kontrollieren als auf dem Kameradisplay. Trotzdem scheuen viele davor mehr zu tethern. Auf was du achten solltest, wie ich damit arbeite und welche Einstellungen es benötigt, findest du im Video.

Hier das Video zum Thema Tethering

Beim Kauf eines Blitzes ist Leitzahl ein sehr wichtiger Punkt bzw. ein wichtiges Verkaufsargument. Doch was bedeutet der Wert?
Leitzahl 10 bedeutet zB. dass der Blitz 10m blitzt bei Blende 1 und bei ISO 100. Die Formel für alle Mathematiker unter euch findest du hier;-) Bei eingebautenBlitzen ist die Leitzahl so zwischen 10 und 12 und bei Systemlitzen bis ca 60. Achte beim Blitzvergleich aber darauf, ob die Hersteller auch mit 100 ISO die Leitzahl angeben. Denn hier gibt es keine Norm. Das bedeutet, dass ein Hersteller mit höheren ISO auch die höheren Werte erhält und so anpreist. Die Leitzahl hängt zudem auch vom Leuchtkegel ab der normalerweise mit 35mm berechnet wird.
Je höher der Wert desto weiter kann das Objekt noch richtig beleuchtet werden mit dem Blitz. Die Entfernung rechnen die meisten Systemblitze schon selbstständig aus und zeigen dies im Display an.
Die meisten Hersteller haben mehrere Systemblitze im Angebot. Dann stellt sich auch die Frage “Benötige ich immer die grösste Leitzahl”.
Eine grosse Leitzahl ist von Vorteil, wenn du
  • gerne gegen die Sonne blitzt
  • grosse Gruppen fotografierst
  • viel mit geschlossener Blende fotografierst
  • deine Kamera mit höheren ISO Probleme hat (rauschen)

Schlussendlich hat es auch ein wenig mit dem Budget zu tun. Ist Geld kein Thema, dann ist der teuerste immer der bessere. Und sonst reicht vielmals schon der preislich günstigere. Wichtig ist aber, dass der Blitz schwenkbar ist.

Weitere Tipps findest du auf meinem Blog oder bei meinem Einsteigerkurs

blitz