Der Goldenen Schnitt ist in der Fotografie ein wichtiges Gestaltungsmittel.

Dieses Verhältnis wurde bereits in der Antike von den Ägyptern und den Griechen in Bauwerken und ab der Renaissance auch in Bildern verwendet. Dabei geht es um die Regel, dass alles im Verhältnis 3:5:8 steht und somit ästhetisch wirkt.

Bei der Fotografie wird ein Raster von zwei vertikalen und zwei horizontalen Linien verwendet, welche im goldenen Schnitt zueinander stehen. Wenn man nun das Motiv auf den Schnittpunkt platziert, wirkt das Bild sehr ästhetisch und wirkt dadurch auch sehr natürlich.

Du Fragst dich nun sicherlich warum das so ist?

In der Natur kommt der goldene Schnitt an sehr vielen Orten vor, und durch dies sind wir auch an ihn gewöhnt. Auch der menschliche Körper ist übrigens im goldenen Schnitt aufgebaut!

Den Unterschied der Bilddynamik und der Spannung des Bildes links (eingemittete Person) zur eingedrittelten Person (rechts) ist klar zu sehen.

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Hast du dich auch schon mal gefragt, warum es so viele verschiedene Objektive mit verschiedenen Brennweiten gibt, und für was diese da sind?

Die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln bietet eine Menge Vorteile. So kann mann sich nämlich jederzeit an den herrschenden Bedingungen beziehungsweise am Gewünschten Sujet anpassen.

Das Objektiv ist dazu da, um das Licht zu sammeln und zu projizieren, damit ein sauberes und scharfes Bild entsteht. Das Objektiv ist also eigentlich mit dem Auge des Menschen zu vergleichen.

 

Funktion des Zooms:

Die Funktion des Zooms ist ganz einfach zu verstehen. Durch eine Änderung der Brennweite wird der Blickwinkel vergrössert beziehungsweise verkleinert. Objekte die weit weg sind, können somit mit dem passenden Objektiv sehr stark heran gezoomt werden. Dafür verwendet man ein Teleobjektiv (z.B. in der Tierfotografie).

 

Für die Peoplefotografie sind die Brennweiten sehr entscheidend:

Wenn mann z.B. ein Portrait mit einer Brennweite von 18mm aufnimmt (Bild links), wirkt das Gesicht stark verzerrt und nicht real. Bei einer Brennweite zwischen 85mm (Bild Mitte) und 120mm (Bild rechts) wirkt das Gesicht jedoch sehr natürlich.

 

Die verschiedenen Brennweiten und deren Einsatzgebiete:

Ultraweitwinkel – zwischen 12-15mm – sind optimal für Landschaften geeignet.

Weitwinkel – zwischen 15-24mm – Landschaften und Architektur

Standardobjektive – zwischen 24-70mm – können für Landschaften (24mm) und Portraits (ab 50mm) verwendet werden.

Teleobjektive – zwischen 70-300mm – Kann für Portraits Porträts und die Tierfotografie verwendet werden.

 

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Bei jeder Spiegelreflexkamera kann eingestellt werden, ob das Objekt manuell oder automatisch scharf gestellt werden soll. In der heutigen Zeit ist die automatische Fokussierung meist viel genauer, als die manuelle. Also eine ganz tolle Sache und eigentlich fast immer zu empfehlen.

Es gibt drei verschiedene Typen vom Autofokus:

AF.S: single autofocus (Nikon) One-Shot (Canon)

Wurde ein Objekt anvisiert, bleibt der Fokus am selben Ort. Dass heisst, wenn sich das Objekt im Nachhinein noch bewegt, befindet es sich nicht mehr im Fokus und wird unscharf abgebildet.

AF.C: continuous autofocus (Nikon) AI Servo (Canon)

Bei dieser Einstellung stellt der Fokus auf das anvisierte Objekt scharf. Wenn sich nun das Objekt nach vorne oder hinten bewegt, geht auch der Fokus mit.

AF.A: automatic autofocus (Nikon) AI Focus (Canon)

Hier entscheidet die Kamera selbst, ob es sich beim Objekt um ein bewegtes oder um ein unbewegtes handelt. So wird entweder der AF.S Fokus genommen oder bei einem bewegten Objekt die Einstellung AF.C.

Der Autofokus AF.S. ist für die Studiofotografie am idealsten. Für Sportfotografie eignet sich die Einstellung AF.C. sehr gut.

Es ist auch möglich, den Fokuspunkt von Hand zu verschieben. Damit wird erreicht, dass die Kamera nur gering bewegt werden muss. Genau diese Bewegung ist vielmals Verhängnisvoll. Es kann sein, dass die Bewegung einwandfrei war, aber man unbewusst den Oberkörper ein klein wenig nach vorne oder nach hinten beugte. Dies kann bereits schon genügen, um den Fokus zu verschieben, welches vor allem bei offener Blende sehr gefährlich ist. Es lohnt sich demnach, sich zu konzentrieren und immer wieder den Fokus neu zu setzen.

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Hast du ich schon mal gefragt für was die Einstellung ISO an deiner Kamera ist?

Der ISO Wert hat neben der Blende und der Verschlusszeit ebenfalls einen grossen Einfluss auf die Belichtung des Bildes.

Die ISO-Empfindlichkeit regelt also die Lichtempfindlichkeit des Sensors.

Wann wird also nun welcher ISO-Wert benötigt?

Ist viel umgebungslicht vorhanden (tagsüber bei Sonnenschein oder leichter Bewölkung) kann ein ISO-Wert von 100 oder 200 verwendet werden.

Ist der Himmel beispielsweise bedeckt kann der ISO-Wert auf 400 bis 800 eingestellt werden.

Bei Dämmerung, schlecht ausgeleuchteten Innenräumen oder nachts sollte der ISO-Wert auf 800 bis 3200 eingestellt werden.

Hier ist jedoch darauf zu achten, dass das Bildrauschen bei höherem ISO-Wert immer mehr zunimmt.

Das Linke Bild ist mit ISO 100 aufgenommen. Das Rechte Bild mit ISO 12800. Hier kann mann vor allem im weissen Bereich der Uhr ganz klar sehen, dass das Bildrauschen zunimmt. Je nach Qualität der Kamera ist der Unterschied stärker oder schwächer zu sehen.

 

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Deine Freunde wissen dass du gerne fotografierst? Dann wurdest du sicher schon mal gefragt “Hey du hast doch so ne tolle Kamera. Willst du nicht unsere Hochzeit fotografieren?”. Das ist der Tag an dem man sich doch ein wenig in die Enge getrieben fühlt. Was sagt man den jetzt? Ich denke am wichtigsten ist es, ehrlich zu sein. Das Hochzeitspaar muss wissen woran es ist. Denn nach der Hochzeit kann man schwer sagen es war die erste Hochzeit und ich traute es mir nicht zusagen. Oder dass man Hochzeiten eigentlich hasst.

Aber ok. Du willst es versuchen, du findest Hochzeiten toll und du bist motiviert alles zu geben für das Brautpaar. Wie geht es nun weiter?

Inspiration

Je früher du dich mit Hochzeitsfotos auseinander setzt desto besser. Nütze Pinterest oder durchstöbere das Netz nach Hochzeitsfotografen. Mach dir auf Pinterest einen Hochzeitsordner und pinne alle Beispiel Bilder. So kannst du auch an der Hochzeit mal etwas spicken;-) Oder du suchst auf Instagram und machst dir dort entsprechende Ordner. Sammle Inspirationen für alle Bereiche. Also nicht nur für die Portraitfotos sondern auch für Getting Ready, die Party, Apero, etc.

 

Equipment

In der Fotografie ist die Kamera nicht so entscheidend für gute Fotos. In der Hochzeitsfotografie schaut es etwas anders aus. Hier sind 2 Faktoren die sehr wichtig sind. Sicherheit und sehr gute Qualität bei schlechtem Licht. Somit sind auch die Anforderungen an die Objektive extrem wichtig. Also wenn man eine Hochzeit fotografiert, egal ob gratis oder gegen Geld, musst du 2 Kameras dabei haben. Zudem würde ich mich persönlich nicht trauen nur auf 1 Chip die Hochzeitsfotos zu sichern. Bis jetzt ging zwar immer alles gut, aber ich möchte nie einem Brautpaar sagen, dass ich den Chip verloren habe oder der Chip defekt ist. Gehe immer davon aus, dass ein Objektiv auf den Boden fällt oder du es anschlägst. Dann brauchst du auch ein Objektiv als Ersatz das in etwa die selbe Brennweite hat.

Folgendes Material nehme ich mit an eine Hochzeit:
2 Vollformat Kameras (NIKON D850 oder D750)
24-70mm
14-24mm
35mm
85mm
105Makro
50mm
2 Aufsteckblitze
Reflektor

Die Planung vor der Hochzeit

Vor allem wenn du am Anfang stehst, macht es sicherlich sehr viel Sinn die Location im Vorfeld zu besuchen. Am besten kurz davor und zeitlich in etwa dann wann auch die Hochzeit stattfindet. Packe die Fototasche mind am Vortag und sei 1 Stunde früher dort. Plane Stau, Autopanne, Parkplatzsuche, etc ein.

Als Hochzeitsfotograf solltest du eine Liste erstellen, damit du den Tag im Vorfeld auch schon mal durchspielen kannst. Auch wenn es dann sicher anders kommt-)

  • Ablauf und die dazugehörigen Uhrzeiten
  • Was befindet sich in der Nähe oder vor Ort für die Bilder des Brautpaars und die Gruppenbilder
  • Wie sind die Gegebenheiten und Lichtverhältnisse vor Ort
  • Wie viele Gäste werden erwartet am Apero und wieviele am Abend
  • Wann wirft man den Brautstrauss

Persönliche

Sitze mit dem Brautpaar ein paar Wochen davor zusammen. Besprich mit Ihnen den Ablauf der Hochzeit. Frage was ihnen wichtig ist und sage Ihnen wie es nach der Hochzeit abläuft mit den Fotos. Mache einen Vertrag in dem alles wichtige steht. Lerne das Paar sehr gut kennen. Denn du bist an ihrem wichtigsten Tag dabei.

Erfahrungen

Sofern du noch nie eine Hochzeit fotografierst hast, schau dass du davor wenigstens als Gast dabei bist. Damit du in etwa den Ablauf einer Hochzeit mitbekommst, Beobachte den Fotografen und schaue wie er es macht. Besuche einen Hochzeitsworkshop, lese Blogs und Bücher. Eventuell kannst du bei einem anderen Hochzeitsfotografen als 2nd Shooter mitgehen. Bevor du eine grosse Hochzeit hast, schau ob du davor mind mal eine kleine Zivilhochzeit begleiten kannst.

Der Hochzeitstag

Geniesse den Tag. Etwas Nervosität gehört dazu, aber mach dich nicht verrückt. Sei immer zu 100% bei der Hochzeit und gib dein Bestes. Sei freundlich zu den Gästen und verlier nie den Blick zur Braut. Ihr gebührt die Hauptaufmerksamkeit der Hochzeit. Trinke genug Wasser, denn mit Kopfweh zu arbeiten ist nicht lustig. Kleide dich festlich, aber achte auf bequeme Schuhe

Die Herausforderung an einer Hochzeit hierbei ist die schwierige Belichtungssituation. Vor allem Kirche, Abendprogramm und das wechselnde Licht beim Apero. Bei einer Überbelichtung kommen die schönen und wichtigen Details des Brautkleides nicht zur Geltung. Meine Empfehlung ist, gerade auch bei der Hochzeitsreportage, etwas unterbelichten. Zudem solltest du die Lichterwarnung bei deiner Kamera aktivieren.

Sei immer aufmerksam und beobachte denke vorausschauend Einzigartige Momente können innert weniger Millisekunden vorbei sein. Freude, Tränen, spielende Kinder, die Grosseltern, Umarmungen, Gefühle, alles solltest du festhalten. Achte auch auf die Details am ganzen Tag.

In der Kirche solltest du sehr  respektvoll umgehen. Arbeite noch unauffälliger als sonst schon, stelle dich vorher beim Pfarrer vor. Respektiere seine Wünsche. Bewege dich in der Kirche ruhig und wechsle den Standort in den Knien. Das Brautpaar sollte der Focus sein, nicht du.

 

Das Brautpaar Shooting

Plane dir eine Stunde ein. Achte darauf, dass ihr die Fotos am besten nicht zur Mittagszeit macht. Zudem wäre es schade, wenn ihr 1 Stunde verschwindet, wenn die Aperogäste da sind die dann am Abend nicht dabei sind. Splittet doch die Stunde in kleinere Teile. Somit hast du weniger Druck und sogar verschiedene Locations. Schau dass die Trauzeugen dabei sind fürs Kleid richten, Reflektor halten, etc. Fotografiere das Brautpaar authentisch, lass sie albern, Spass haben. Einfach so sein wie sie sind. Und gib dann Anweisungen damit die Bilder perfekt aussehen. Spiele mit Schärfe, Unschärfe. Sehe und versteh das Licht. Beherrsche die Blitzfotografie und blitze so, dass man es auf dem Fotos nicht merkt. Du musst deine Kamera beherrschen!

Die Hochzeitsreportage

Eine Hochzeitsreportage dokumentiert die Hochzeit und Dinge die darum passieren. Es ist wie eine Geschichte. Deshalb solltest du auch Dinge fotografieren wie

  • Schuhe von Braut und Bräutigam
  • Hochzeitskleid hängend
  • Styling der Braut
  • Ankleiden des Braut (wen möglich auch Bräutigam)
  • Eheringe und Brautstrauß
  • Schmuck, wie eine Kette oder Manschettenknöpfe des Bräutigams
  • Deko auf den Tischen, wie Gläser und/oder Tischkarten
  • Gesamtbild der Räume
  • Location

 

Bildbearbeitung

Hier kannst du pro Hochzeit zig Stunden verprasseln. Und genau deshalb ist hier der wichtigste, dass du einen perfekten Workflow hast. Ich arbeite bei Hochzeiten mit Photomechanic und Lightroom. Versuche bei der Auswahl schnell zu sein und nicht bei jedem Bild lange zu überlegen ob gut oder schlecht. Bauchgefühl hilft plus kleiner Qualitätscheck in einer Bruchteil einer Sekunde. Bei der Bearbeitung achte darauf, dass du nicht zig Stile verwendest. Arbeite auch mit Hochzeitspresets damit du Zeit sparst und einen tollen Look bekommst. Oder du machst dir ein paar Presets selber .Wechsle nicht bei jedem Bild von Farbe auf schwarz /weiss. Lasse eine Serie farbig oder sw. Gib die Bilder in voller Auflösung ohne Logo ab.

 

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Angegebene Bücher habe ich selbst gelesen und sind Affiliate Link