Bei den Fotoshootings mit einer Brille, kann es sehr schnell passieren, dass Reflexionen vom Blitz auf dem Glas ersichtlich sind. Und obwohl die meisten Brillen ja schon entspiegelt sind, lässt es sich nicht ganz verhindern, etwas eingreifen zu müssen.

Spiegelungen entstehen ja deshalb, wenn der Winkel der Lichtquelle zum Brillenglas klein ist. Somit muss dein Ziel sein, den Winkel zu vergrössern.

Ich mache es so, dass ich den Blitz so hoch wie möglich setze, damit die Achse Objektiv zu Blitz grösser wird. Fotografiere ich in einem Raum der eine niedrige Deckenhöhe hat, muss die portraitierte Person den Kopf mehr nach unten geben. Somit wird der Winkel auch grösser. Da es so aber schnell ein Doppelkinn gibt, bitte ich dann immer noch den Kopf etwas in meine Richtung zu geben. Somit wird der Hals mehr gestreckt.

Wenn es immer noch zu wenig ist, kann man die Brillenbügel beim Ohr etwas anheben, damit das Glas vorne leicht schräg wird und somit auch hier wieder der Winkel vergrössert wird.

Zu 99% habe ich dann keine Reflexionen mehr . 

Was tun, wenn alles nichts hilft und man Reflexionen trotzdem in der Brille hat? Dann fotografiere die Person mit der Reflexion. Danach bittest du, dass die Person die Brille abzieht. Nun fotografierst du das Gesucht ohne Brille (wichtig ist dass das Gesicht im selben Winkel fotografiert wird).  Danach kannst du in Photoshop einfach den Augenbereich aus dem Bild ohne Brille ausschneiden und in das Bild mit Brille einsetzen um es danach mit einer Maske auszuarbeiten. Zeitaufwand ca 1 – 3 Minuten Arbeit.

 

Der Goldenen Schnitt ist in der Fotografie ein wichtiges Gestaltungsmittel.

Dieses Verhältnis wurde bereits in der Antike von den Ägyptern und den Griechen in Bauwerken und ab der Renaissance auch in Bildern verwendet. Dabei geht es um die Regel, dass alles im Verhältnis 3:5:8 steht und somit ästhetisch wirkt.

Bei der Fotografie wird ein Raster von zwei vertikalen und zwei horizontalen Linien verwendet, welche im goldenen Schnitt zueinander stehen. Wenn man nun das Motiv auf den Schnittpunkt platziert, wirkt das Bild sehr ästhetisch und wirkt dadurch auch sehr natürlich.

Du Fragst dich nun sicherlich warum das so ist?

In der Natur kommt der goldene Schnitt an sehr vielen Orten vor, und durch dies sind wir auch an ihn gewöhnt. Auch der menschliche Körper ist übrigens im goldenen Schnitt aufgebaut!

Den Unterschied der Bilddynamik und der Spannung des Bildes links (eingemittete Person) zur eingedrittelten Person (rechts) ist klar zu sehen.

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Hast du dich auch schon mal gefragt, warum es so viele verschiedene Objektive mit verschiedenen Brennweiten gibt, und für was diese da sind?

Die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln bietet eine Menge Vorteile. So kann mann sich nämlich jederzeit an den herrschenden Bedingungen beziehungsweise am Gewünschten Sujet anpassen.

Das Objektiv ist dazu da, um das Licht zu sammeln und zu projizieren, damit ein sauberes und scharfes Bild entsteht. Das Objektiv ist also eigentlich mit dem Auge des Menschen zu vergleichen.

 

Funktion des Zooms:

Die Funktion des Zooms ist ganz einfach zu verstehen. Durch eine Änderung der Brennweite wird der Blickwinkel vergrössert beziehungsweise verkleinert. Objekte die weit weg sind, können somit mit dem passenden Objektiv sehr stark heran gezoomt werden. Dafür verwendet man ein Teleobjektiv (z.B. in der Tierfotografie).

 

Für die Peoplefotografie sind die Brennweiten sehr entscheidend:

Wenn mann z.B. ein Portrait mit einer Brennweite von 18mm aufnimmt (Bild links), wirkt das Gesicht stark verzerrt und nicht real. Bei einer Brennweite zwischen 85mm (Bild Mitte) und 120mm (Bild rechts) wirkt das Gesicht jedoch sehr natürlich.

 

Die verschiedenen Brennweiten und deren Einsatzgebiete:

Ultraweitwinkel – zwischen 12-15mm – sind optimal für Landschaften geeignet.

Weitwinkel – zwischen 15-24mm – Landschaften und Architektur

Standardobjektive – zwischen 24-70mm – können für Landschaften (24mm) und Portraits (ab 50mm) verwendet werden.

Teleobjektive – zwischen 70-300mm – Kann für Portraits Porträts und die Tierfotografie verwendet werden.

 

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Bei jeder Spiegelreflexkamera kann eingestellt werden, ob das Objekt manuell oder automatisch scharf gestellt werden soll. In der heutigen Zeit ist die automatische Fokussierung meist viel genauer, als die manuelle. Also eine ganz tolle Sache und eigentlich fast immer zu empfehlen.

Es gibt drei verschiedene Typen vom Autofokus:

AF.S: single autofocus (Nikon) One-Shot (Canon)

Wurde ein Objekt anvisiert, bleibt der Fokus am selben Ort. Dass heisst, wenn sich das Objekt im Nachhinein noch bewegt, befindet es sich nicht mehr im Fokus und wird unscharf abgebildet.

AF.C: continuous autofocus (Nikon) AI Servo (Canon)

Bei dieser Einstellung stellt der Fokus auf das anvisierte Objekt scharf. Wenn sich nun das Objekt nach vorne oder hinten bewegt, geht auch der Fokus mit.

AF.A: automatic autofocus (Nikon) AI Focus (Canon)

Hier entscheidet die Kamera selbst, ob es sich beim Objekt um ein bewegtes oder um ein unbewegtes handelt. So wird entweder der AF.S Fokus genommen oder bei einem bewegten Objekt die Einstellung AF.C.

Der Autofokus AF.S. ist für die Studiofotografie am idealsten. Für Sportfotografie eignet sich die Einstellung AF.C. sehr gut.

Es ist auch möglich, den Fokuspunkt von Hand zu verschieben. Damit wird erreicht, dass die Kamera nur gering bewegt werden muss. Genau diese Bewegung ist vielmals Verhängnisvoll. Es kann sein, dass die Bewegung einwandfrei war, aber man unbewusst den Oberkörper ein klein wenig nach vorne oder nach hinten beugte. Dies kann bereits schon genügen, um den Fokus zu verschieben, welches vor allem bei offener Blende sehr gefährlich ist. Es lohnt sich demnach, sich zu konzentrieren und immer wieder den Fokus neu zu setzen.

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Hast du ich schon mal gefragt für was die Einstellung ISO an deiner Kamera ist?

Der ISO Wert hat neben der Blende und der Verschlusszeit ebenfalls einen grossen Einfluss auf die Belichtung des Bildes.

Die ISO-Empfindlichkeit regelt also die Lichtempfindlichkeit des Sensors.

Wann wird also nun welcher ISO-Wert benötigt?

Ist viel umgebungslicht vorhanden (tagsüber bei Sonnenschein oder leichter Bewölkung) kann ein ISO-Wert von 100 oder 200 verwendet werden.

Ist der Himmel beispielsweise bedeckt kann der ISO-Wert auf 400 bis 800 eingestellt werden.

Bei Dämmerung, schlecht ausgeleuchteten Innenräumen oder nachts sollte der ISO-Wert auf 800 bis 3200 eingestellt werden.

Hier ist jedoch darauf zu achten, dass das Bildrauschen bei höherem ISO-Wert immer mehr zunimmt.

Das Linke Bild ist mit ISO 100 aufgenommen. Das Rechte Bild mit ISO 12800. Hier kann mann vor allem im weissen Bereich der Uhr ganz klar sehen, dass das Bildrauschen zunimmt. Je nach Qualität der Kamera ist der Unterschied stärker oder schwächer zu sehen.

 

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